Strandnummern sorgen dafür, dass Helfer schnell am rechten Ort sind

Bei Bade- oder anderen Unfällen an den dänischen Küsten ist es wichtig, dass die Alarmierung des Rettungsdienstes so sicher und schnell wie möglich erfolgt. Ein schneller Rettungseinsatz ist davon abhängig, dass die Notrufzentrale und die Rettungsbereitschaft den Unfallort eindeutig bestimmen können.

An den dänischen Küsten hat man normalerweise keine “richtige” Adresse, daher kann es für Ortsunkundige schwierig sein, einen Unfallort genau zu benennen.

Die Reichspolizei hat deshalb ein Strandnummernsystem entwickelt, das einen hohen Wiedererkennungswert hat, so dass der Strandbesucher sie sich leicht einprägen kann.
Die Notrufzentrale kennt in ihrem Zuständigkeitsbereich die Standorte der Strandnummern genau. Zu jeder Strandnummer gehören GPS-Koordinaten, so dass die Rettungskräfte stets schnell zum Ziel kommen, egal ob über Land, Wasser oder aus der Luft. Die Schilder sind grün mit einer schwarzen Nummer auf weißem Hintergrund. Unter der Strandnummer befindet sich die Aufschrift SOS, Telefonsymbol und 112. Die Schilder sind an den Zugangswegen und auf dem Strand selbst aufgestellt.
Polizei und Kommunen haben den Stränden gemeinsam ihre jeweiligen Nummern zugeteilt. Die Strandnummer besteht aus einem Buchstaben und einer dreistelligen Zahl. Der Buchstabe gibt den Polizeibezirk an, die Zahlen sind fortlaufend und geben jeweils einen bestimmten Strandabschnitt an.

Deine Strandnummer findest Du auf der Karte hier